Tech-Aktien: Der Absturz von Meta und Co. bietet neue Chancen für Anleger

Tech-Aktien: Der Absturz von Meta und Co. bietet neue Chancen für Anleger

Beitrag Redaktion     22. Februar 2022     0


Es ist noch nicht lange her, da zählten Tech-Aktien zu den erklärten Lieblingen der Börse. Anfang des Jahres 2022 kamen dann die Kurseinbrüche und der große Liebesentzug folgte. Es setzte ein regelrechter Abverkauf ein. Diese Entwicklung hat einige Gründe, bietet gleichzeitig aber auch neue Chancen.

TechAktien

Tech-Aktien: von den Lieblingen der Anleger zu den Sorgenkindern der Börse

Gerade die Aktien von Paypal, Netflix und Meta galten noch im letzten Quartal 2021 als die Stars an der Börse. Nahezu in Dauerschleife toppten diese Marken in den letzten drei Jahren sämtliche Kurs- und Gewinnprognosen. Sie etablierten sich gewissermaßen als Selbstläufer, die als Gewinner aus der Corona-Krise hervorgingen. Umso tiefer ist jetzt der Fall. Die Aktien gaben zum Teil über 20 Prozent nach. Allein Meta verlor zuletzt rund 230 Milliarden US-Dollar an Marktkapitalisierung.

Paypal Aktie

Netflix Aktie

Meta Aktie

Für Tech-Aktien ist das fatal. Denn in dieser Branche kommt es in erster Linie auf das zukünftige Gewinnwachstum an. Auch der Nasdaq wurde in den Abwärtssog gezogen und verlor zwischenzeitlich knapp 20 Prozent. Einige Marktexperten warnen, dass viele Tech-Aktien den Stars der Branche folgen. Die Analysten von Union Investment weisen diesbezüglich auf die im Tech-Sektor historisch hohen Bewertungen hin und sehen blasenartige Bewegungen. Also eine Art Tech-Blase, die nur darauf wartet, zu platzen.

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Dies sind die Gründe für den Absturz von Meta, Netflix, Paypal und Co.

  • Die Anleger sind grundsätzlich risikoscheuer geworden und setzen auf Stabilität.
  • Die moderat steigenden Zinsen drücken auf die Aktienbewertungen. Das bekommen hauptsächlich hoch- und überbewerte Aktien zu spüren.
  • Die Unternehmen erfüllten die Markterwartungen nicht. Dies liegt nicht zuletzt an dem steigenden Wettbewerb und der damit einhergehenden Verlangsamung beim Wachstum. Meta hat zum Beispiel mit der Video-App TikTok zu kämpfen, während Netflix mit Amazon Prime, Disney-Plus und Apple TV starke Konkurrenz aufweist.
  • Neue Features und Funktionen, wie etwa das Kurzvideoformat Reels von Meta, lassen sich schwerer monetisieren.
  • Die Kosten für Weiterentwicklungen und insbesondere die Produktionskosten für eigene Serien oder Filme sind enorm gestiegen.

Die kollektive Abstrafung des ganzen Tech-Sektors bietet neue Einstiegsmöglichkeiten

Auch wenn immer Meta, Netflix und PayPal als typische Beispiele für einen kriselnden Tech-Sektor herangezogen werden, es herrscht insgesamt eine große Unsicherheit an den Börsen im Hinblick auf Tech-Unternehmen. Genau dieses Szenario bringt aber auch Investment-Chancen für Sie als Anleger mit sich. Denn die Anleger differenzieren bei einem Abverkauf oftmals nicht. Daher sind auch Unternehmensaktien abgestoßen worden, die es eigentlich überhaupt nicht verdient hatten. Experten sprechen in diesem Zusammenhang von einer kollektiven Abstrafung. Dadurch besteht jetzt die Möglichkeit, bei wertvollen Unternehmen einzusteigen, die solide und nachhaltige Geschäftsmodelle aufweisen.

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Insbesondere im Cloud-Geschäft bestehen gute Anlagechancen

In diesen Zeiten sind etwa aktiv gemanagte Fonds eine gute Wahl. Aber Sie können sich auch selbst auf die Suche nach Aktien-Schnäppchen im Tech-Bereich machen. Ein wesentliches Auswahlkriterium stellt dabei das jeweilige Wachstumspotenzial dar. Wichtig sind zudem die vergangenen Zahlen, das Geschäftsmodell und vor allem das Geschäftsfeld. Ganz oben auf Ihrer Liste sollten dabei Unternehmen stehen, die sich auf das Cloud-Geschäft fokussieren.

Bislang gibt es mit Azure (Microsoft), AWS (Amazon) und Alphabet (Google Cloud Plattform) drei namhafte Player. Aber auch viele Softwareentwickler spezialisieren sich immer stärker in Richtung Cloud. Hierzu zählen beispielsweise SAP und Salesforce. Die bringen sogar noch einen weiteren großen Vorteil mit. So binden diese Unternehmen Ihre Kunden verstärkt durch Abo-Systeme an die eigenen Leistungen. Dadurch lassen sich die Einnahmen bis weit in die Zukunft vergleichsweise seriös einplanen. Das freut die Kurse und die Anleger gleichermaßen.

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