Rechnet sich aktuell ein Investment in Aktien aus asiatischen Schwellenländern?

Rechnet sich aktuell ein Investment in Aktien aus asiatischen Schwellenländern?

Beitrag Redaktion     28. Februar 2022     0


2021 stellte ein schwaches Jahr für Aktien von Unternehmen aus Schwellenländern dar. Dieses Jahr könnten sich wieder neue Chancen für Anleger ergeben. Für 2022 erwarten viele Experten ein Comeback der asiatischen Schwellenländeraktien. Als Wendepunkt wird das 2. Quartal prognostiziert. Demnach ist frühestens ab etwa April davon auszugehen, dass die Aktien- bzw. Unternehmenswerte in China und anderen Schwellenländern aus Asien von der allgemeinen Entwicklung profitieren.

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Besonders chinesische Unternehmensaktien bieten Entwicklungspotenzial

Denn die positiven Effekte durch zunehmende Lockerungen der Beschränkungen im Rahmen der Corona-Krise und dem damit verknüpften dynamisch-globalen Wachstum sollten dann spürbar sein. Es wird in diesem Zuge ein rund 15-prozentiges Gewinnwachstum bei chinesische Aktien erwartet. Insgesamt sollen die asiatischen Schwellenländeraktien durchschnittlich neun Prozent an Wert gewinnen. Anleger müssen trotz dieser optimistischen Prognosen aber erst einmal mit kurzfristigen Kursschwankungen rechnen. Schuld daran sind primär die nach wie vor bestehenden Unsicherheiten im Immobilienbereich.

Südkorea und Taiwan profitieren von der Nachfrage nach Halbleitern

Des Weiteren sehen die Finanzmarkt-Profis auch Aktien aus Taiwan und Südkorea als attraktiv für Anleger an. In diesen Ländern sind in erster Linie die Titel von Unternehmen interessant, die sich mit der Halbleiterproduktion befassen. Halbleiter nehmen beim strukturellen Wandel zur Digitalisierung eine Schlüsselrolle ein. Das sollte die diesbezüglichen Aktienkurse beflügeln. Manraj Sekhon, der Franklin-Templeton-Chefstratege für Schwellenländeraktien und Emergin Markets, zeigt die Gründe auf, warum Anleger einem Investment in Aktien aus asiatischen Schwellenländern konstruktiv gegenüberstehen sollten.

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Demnach sprechen die folgenden Aspekte für steigende Kurse von Aktien aus asiatischen Schwellenländeraktien:

  • Die aktuellen Aktienbewertungen wurden sehr niedrig bzw. vorsichtig eingepreist und lassen viel Spielraum für eine langfristige Wertsteigerung.
  • Aktuell sind in den asiatischen Schwellenländern die realen Renditen höher als die in den Industrieländern. Dadurch haben die festverzinslichen Wertpapiere eine ermutigende Perspektive.
  • Gerade die asiatischen Schwellenländer sind mittlerweile in Bezug auf die Haushalts- und Leistungsbilanzen in einer vergleichsweise guten Verfassung.
  • Dank der institutionellen Reformen der vergangenen Jahre bzw. Jahrzehnte sind die Widerstandsfähigkeit gegen Krisen sowie auch die allgemeine wirtschaftliche Disziplin stark gewachsen.
  • Die Rohstoffexporteure aus den Schwellenländern haben sich durch die gestiegenen Rohstoffpreise vorteilhaft positioniert.
  • Inzwischen sind die Finanzen der Schwellenländer weitaus stabiler als früher. Abschwungphasen sind daher leichter und besser zu kompensieren.

Auch diese Faktoren sprechen für ein Investment in Schwellenländeraktien

Laut Manraj Sekhon sind insbesondere die asiatischen Schwellenländer in diesem Jahr auf dem Sprung. In Asien ansässige Unternehmen, die auf strukturelle Wachstumstreiber wie die Digitalisierung, Dekarbonisierung sowie ähnliche Trends mit transformativen Hintergrund setzen, gehören demnach zu den Gewinnern im Jahr 2022. Hinzu kommt, dass zum Beispiel China weiterhin eine auf starken Wachstum abzielende Agenda verfolgt. Daher ist es auch nicht zu erwarten, dass der wirtschaftliche Privatsektor mit Regularien und Vorschriften abgewürgt wird. Dass die chinesische Regierung über die erforderlichen politischen Instrumente verfügt, um das Wachstum zu stabilisieren, hat sich erst neulich eindrucksvoll durch das Absenken des Mindestreservesatzes für Bankhäuser gezeigt.

Fazit: Diese Investments bieten Potenzial und Chancen für Aktien aus asiatischen Schwellenländern

Ob sich letztlich eine Investition in die asiatischen Schwellenmärkte oder in dort ansässige Unternehmen lohnt, hängt in erster Linie stark von der jeweiligen Widerstandsfähigkeit ab. Bevor Sie investieren, sollten Sie sich daher auf jeden Fall die Unternehmensgewinne anschauen. Hier kommt es nicht auf Ausreißer nach oben an, sondern ganz allein auf die Nachhaltigkeit der Unternehmensgewinne in herausfordernden Zeiten mit technologischer Disruption, politischen Veränderungen und Covid-19. Wer sich für ein Investment entscheidet, sollte hauptsächlich auf Unternehmen schauen, die Wachstumstreiber produzieren.

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