Mit diesen Faustregeln überlebt Ihr Kapital im Aktienmarkt

Mit diesen Faustregeln überlebt Ihr Kapital im Aktienmarkt

Beitrag Redaktion     15. Februar 2022     0


Es wurde das große Beben erwartet. Aber: Fehlanzeige. Im Jahr 2021, also sozusagen im Epizentrum der Corona-Krise, entwickelten sich die Aktienkurse im Großen und Ganzen erstaunlich gut. Auch für das bereits begonnene Jahr 2022 ist die Mehrzahl der Finanz- und Börsenexperten optimistisch.

Zwar erwarten die Fachleute noch einige mitunter heftige Schlingerbewegungen und auch, dass das Kapital im Aktienmarkt in ruhigem Fahrwasser läuft, kann noch längst nicht gesprochen werden, aber die Erfahrung respektive die Historie lehrt: Die Börse und die Mehrzahl der Titel haben sich bisher nach einer Krise stets wieder erholt.

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Die persönlichen Fehler sind das Problem

Allerdings trifft das nicht auf jeden Anleger zu. Viele reagieren in Krisensituationen übereilt und neigen zu Aktionismus, setzen dabei auf die falschen Investitionen und versuchen anfängliche Verluste durch risikoreichere Neu-Anlagen zu kompensieren. Genau dieser Aktivitäten-Mix endet für viele Privatanleger oftmals fatal.

Das muss aber nicht sein. Wir sagen Ihnen, wie Sie gut vorbereitet durch schwierige Zeiten, wie etwa die Coronakrise, kommen. Eins vorneweg: Glauben Sie nicht den Versprechungen auf die große Rendite ohne großes Risiko. Das gibt es nicht. Wenn große Zahlen locken, kann es in diesem Größenformat genauso heftig abwärtsgehen.

Lassen Sie sich daher niemals von den immer wieder kursierenden Geheimtipps oder das Versprechen auf große Renditen einwickeln. Gerade in Krisenzeiten mit wenig stabilen Märkten endet das häufig in einem finanziellen Fiasko. Ein solches Szenario vermeiden Sie, wenn Sie sich an die folgenden Faustregeln halten.

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Sicher durch die Krise – die fünf wichtigsten Faustregeln

  1. Investieren Sie nur in Anlagen, die Sie auch verstehen. Denn fehlendes Wissen zählt zu den größten Risikofaktoren bei Geldanlagen. Eignen Sie sich daher auf jeden Fall Grundkenntnisse an. Das schützt Sie vor falschen Erwartungen und daraus resultierenden falschen Entscheidungen.
  2. Nutzen Sie für Informationen nur seriöse Quellen und lassen Sie die Finger von „supersicheren Geheimtipps“. Wer wirklich gute Tipps für den Aktienkauf hat, nutzt diese selbst. In der Regel sind diese Tipps lediglich Bestandteil einer Verkaufsmasche.
  3. Um Ihr Risiko zu senken, sollten Sie Ihre Anlagen grundsätzlich breit streuen. Verteilen Sie Ihre Aktien-Investments auf mehrere Investmenttitel oder Anlageklassen. Eine solche Diversifikation verringert Ihr Verlustrisiko erheblich. Das gilt im übrigen auch für die Gesamtheit Ihrer Geldanlagen. Eine Verteilung auf unterschiedliche Anlageinstrumente schützt Ihr Kapital in der Regel nachhaltig.
  4. Geldanlagen sind Sachwerte. Mit Sachwerten dieser Art sollten Sie auch stets sachlich umgehen. Angst oder im umgekehrten Fall Euphorie sind immer schlechte Ratgeber. Denken und handeln Sie immer rational. Planen Sie Ihre Aktionen sorgfältig bereits im Vorfeld. So legen Sie unter anderem fest, welche Aktien Sie kaufen und wie lange bzw. bis zu welchem Kurs Sie diese halten möchten. Ein Plan respektive eine Strategie allein reicht aber nicht – Sie müssen sich auch daran halten. Wenn Sie großen Wert auf Sicherheit legen, sollten Sie die einfachste und sicherste Möglichkeit wählen: die passive Anlagestrategie. Das bedeutet: Sie suchen sich sorgfältig und mithilfe seriöser Informationen Ihre Geldanlage aus und lassen diese nach dem Kauf über viele Jahre in Ruhe.
  5. Behalten Sie immer die Kosten im Blick. Berücksichtigen Sie immer, dass die meisten Anlageangebote lediglich die Bruttorendite darstellen. Das ist insoweit auch in Ordnung, da Sie nur anhand von Bruttorenditen die unterschiedlichen Angebote miteinander vergleichen können. Was Sie tatsächlich an Rendite erlösen können, müssen Sie selbst ausrechnen. Dabei lassen Sie die jeweils individuellen Depot- und Ordergebühren, Nebenkosten aller Art sowie Steuern in die Berechnungen einfließen und erhalten auf diese Weise genau den Betrag, den Sie tatsächlich netto erhalten.

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