Börsensoftware: Ein wichtiger Erfolgsfaktor beim Trading

Börsensoftware: Ein wichtiger Erfolgsfaktor beim Trading

Beitrag Redaktion     30. August 2019     0


Innerhalb des Finanzwesens gibt es wohl keinen spannenderen und auch interessanteren Bereich als das Trading. Basierend auf einer umfassenden Vernetzung, gilt dies nicht nur für die USA und Europa, sondern weltweit.

In keinem anderen Segment des Finanzwesens und der Wirtschaft an sich können Trader bzw. Anleger innerhalb kürzester Zeitspannen derart große Gewinne einfahren. Aber auch Verluste - das sollten Sie gerade als Anfänger bzw. Einsteiger immer bei allen Transaktionen berücksichtigen. Eine zuverlässige Börsensoftware verschafft Ihnen einige Vorteile.

Einfache Variante: Bankberater oder Finanzdienstleister managen Ihre Investments

Eine entscheidende Voraussetzung für ein strategisch cleveres Trading sind Informationen über den Markt. Erfolgreiche Anleger haben jederzeit den Markt und das Marktgeschehen im Blick. Denn die Weltmärkte präsentieren sich sehr dynamisch und sind quasi ständig in Bewegung.

Natürlich können Sie es sich einfach machen, indem Sie Ihre Investitionen von Ihrem Bankberater oder einem adäquaten Finanzdienstleiter ausführen lassen. Das hat gleich zwei Vorteile, aber auch einen großen Nachteil.

So investieren Banker Ihr Geld in der Regel in vergleichsweise sichere Aktien und Fonds, was das Verlustrisiko von vornherein deutlich reduziert. Zudem müssen Sie sich nicht ständig mit dem Geschehen an den Märkten und mit kursrelevanten Vorkommnissen in der Wirtschaft beschäftigen. Dafür dürfen Sie sich am Ende des Jahres in den meisten Fällen aber nur über eine eher überschaubare Rendite freuen.

Lukrativere Variante: Anleger platzieren Ihre Investments eigenständig

Wenn Sie lieber selbst aktiv werden möchten, müssen Sie dagegen die Weltmärkte sowie die jeweiligen Veränderungen und Bewegungen stets im Auge haben. Das erfordert eine starke Fokussierung, die Privatanleger aufgrund eigener Verpflichtungen meistens nur schwer realisieren können. Dies können Sie umgehen, wenn Sie eine qualitativ hochwertige, effektive und zuverlässige Börsensoftware nutzen.

Ein solches Programm hilft Ihnen in Form von Chartanalysen, ausdrucksstarken Grafiken und einem permanenten Informationstransfer dabei, Entwicklungen zu beobachten, zu analysieren und zu interpretieren, um den genau richtigen Zeitpunkt für ein Investment oder auch für den Verkauf von Wertpapieren abzupassen.

Gegenüber der ersten Variante beinhaltet diese Vorgehensweise ein weitaus höheres Risiko, aber mit einer passenden und bedarfsgerechten Börsensoftware lassen sich die jeweiligen Risiken und Gefahrenpotenziale deutlich besser einschätzen. Das erlaubt es Ihnen, das Verlustrisiko im Hinblick auf die von Ihnen anvisierten Transaktionen effektiv zu verringern.

Welche Funktionen sollte eine gute Börsensoftware bieten?

Vom Grundsatz her muss eine funktional überzeugende Börsensoftware alle wichtigen Informationen bezüglich der Fundamental- und Stammdaten von Aktien, Fonds, Währungen, Indizes, Optionsscheinen und anderen relevanten Börsenwerten zuverlässig liefern.

Zudem sollte das jeweilige Programm die Möglichkeit bieten, historische Werte abzurufen und Anlagestrategien ausgiebig zu testen. Außerdem ist ein integriertes Börsenglossar empfehlenswert. Das ist gerade für unerfahrene Privatanleger eine wertvolle Unterstützung.

Eine Börsensoftware liefert Ihnen zum einen alle nötigen Statistiken, Diagramme, Erklärungen und Erläuterungen zum Börsen- bzw. Aktiengeschehen. Gerade aktuelle Vorkommnisse an der Börse und Hintergrundinformationen stellen für Trader wichtige Faktoren dar. Zum anderen können Sie mithilfe einer Börsensoftware umfassende und - je nach Programm - äußerst detaillierte Analysen durchführen.

Die wichtigsten Funktionen im Überblick

Das Angebot an Börsensoftware ist mittlerweile nahezu unüberschaubar. Es sind sowohl kostenlose als auch kostenpflichtige Programme erhältlich.

Als Einsteiger oder noch vergleichsweise unerfahrener Trader sollten Sie zu Beginn auf die folgenden Funktionen Wert legen:

  • Alarmfunktion bei einstellbaren Kursszenarien
  • anschauliches und transparentes Chartsystem
  • deutlich erkennbare Handelssignale
  • deutschsprachiger Support
  • integrierte News-Funktion
  • integrierte Zeichen-Werkzeuge
  • Depot-Funktion verfügbar
  • leichte und nachvollziehbare Bedienung
  • Möglichkeiten zur individuellen Strategieentwicklung
  • Nutzung mehrerer Bildschirme möglich
  • Realtime-Charts und Realtime-Kurse

Für erfahrene Anleger und Börsenprofis bieten sich diese Zusatz-Funktionen an:

  • eigenständig individualisierbare Benutzeroberfläche
  • integrierte Wirtschaftsnachrichten
  • Optionen zur Programmierung eigener Erweiterungen
  • parallele Nutzung bzw. Bedienung via Desktop und App
  • Social-Trading-Funktionen

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Dies sind die spezifischen Charakteristika einer guten Börsensoftware

Eine gute Börsensoftware dient in erster Linie immer dem Zweck, das Trading bzw. das Handeln mit Werten so einfach und sicher wie möglich zu gestalten. In diesem Sinne ist ein einfaches Handling respektive Praktikabilität immer ein wichtiges Anzeichen, ob es sich um eine gute Börsensoftware handelt.

Das ist nicht nur für Einsteiger und unerfahrene Anleger wichtig. Auch stark engagierte Trader und Profis auf dem Börsenparkett profitieren von einer funktionalen Transparenz im Zusammenspiel mit einer anwenderfreundlichen Bedienung.

Wichtig ist zudem erst einmal, dass auch tatsächlich die aktuellen Kurse, Charts und Nachrichten bzw. Informationen übersichtlich auf dem Desktop erscheinen. Dabei sollte der Anleger durch die Software immer über die Korrelation zwischen Geschehnissen bzw. Ereignissen und Kursschwankungen informiert werden.

Denn Informationen dieser Art sind ein unverzichtbarer Indikator für sinnvolle und erfolgversprechende Kaufentscheidungen sowie für das Abstoßen von Positionen. Genau an dieser Stelle trennt sich dann auch sprichwörtlich die Spreu vom Weizen.

Unterschiedliche Fokussierung auf Marktgeschehen und Zeiträume

Denn die Vielfalt und Qualität der angezeigten Daten variieren je nach Börsensoftware relativ stark. Einige Programme bieten dem Trader lediglich Informationen über das Markt- und Kursgeschehen der letzten Woche. Wenn Sie eine mittel- bis langfristige Anlagestrategie verfolgen, ist eine solche Börsensoftware ungeeignet, während Trader mit kurzfristigen oder stark spekulativen Hintergrund die eigentliche Zielgruppe darstellen.

Andere Varianten legen demgegenüber den Fokus auf Daten in Echtzeit, einschließlich spezifischer Effizienzkurven und individueller Risikotoleranzen. Wer im Rahmen seiner Trading-Strategie die langfristige Entwicklung von Aktien verfolgen möchte, entscheidet sich hingegen vorzugsweise für eine Software, die entsprechende Daten von etwa den letzten 10 bis 30 Jahren bereitstellt. Daher ist die Wahl der persönlich passenden Börsensoftware auch stets abhängig von der eigenen Strategie und den diesbezüglich erforderlichen Informationen.

Die Chartanalyse als Königsdisziplin der Börsensoftware

Nicht nur ein Anzeichen, sondern ein echter Gradmesser für die Qualität einer Börsensoftware stellen die integrierten Analysetools dar. Den größten Stellenwert nimmt dabei die technische Chartanalyse ein.

Sie wird im Trading gezielt genutzt, um Kursentwicklungen bzw. die entsprechenden Eintrittswahrscheinlichkeiten zu prognostizieren. Dazu ermittelt das Analysetool günstige Kauf- und Verkaufszeitpunkte auf Grundlage der Umsatz- und Kurshistorie des jeweiligen Basiswertes. Das volkswirtschaftliche Umfeld und betriebswirtschaftliche Unternehmensdaten werden dabei grundsätzlich nicht berücksichtigt.

Um die Vorhersage präzisieren zu können, kommen neben den Kursdaten Widerstands- und Unterstützungszonen, Durchschnittslinien, gleitende Durchschnitte und andere trendfolgende Indikatoren sowie Oszillatoren zum Einsatz.

Eine Börsensoftware mit hohem Qualitätsanspruch bietet Ihnen als Anleger grundsätzlich eine umfangreiche Palette von Instrumenten, Funktionen und Tools, die Ihnen eine tatsächlich detaillierte technische Chartanalyse ermöglicht.

Mithilfe einer umfassenden Chartanalyse via Börsensoftware finden Sie die richtigen Einstiegs- und Ausstiegszeitpunkte mit einem besonders günstigem Chancen-Risiko-Verhältnisse. Das bedeutet dann auch, dass Sie sich effektiv gegen Verluste absichern.

Für die breit gefächerte Perspektive wichtig: die Fundamentalanalyse

Eine wesentliche Rolle im Hinblick auf die Bewertung von Wertpapieren und Unternehmen spielt zudem die Fundamentalanalyse. Sie wird genutzt, um den aktuell angemessenen bzw. einen fairen Preis von Wertpapieren zu ermitteln. Im Fachjargon wird dies als innerer Wert bezeichnet. Die Betrachtung basiert dabei auf dem ökonomischen Umfeld und den rein betriebswirtschaftlichen Daten, während Börsenkurse und Chartmuster vernachlässigt werden.

Die Fundamentalanalyse orientiert sich also an der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung rund um Angebot und Nachfrage, an Unternehmensdaten und -kennzahlen, an der Zins- und Wirtschaftspolitik sowie an relevanten politischen Veränderungen. Besonders anwenderorientierte und professionelle Programme stellen noch zusätzliche Informationen (Links zu Investor-Realtions-Seiten etc.) zur Verfügung, um eine noch bessere Beurteilung der Gesamtsituation zu ermöglichen.

Letztendlich verfolgt die Fundamentalanalyse das Ziel, dem Trader einen umfassenden Überblick über die Ist-Situation einer bestimmten Aktie, über ihre Entwicklungsmöglichkeiten sowie über adäquate Alternativlösungen zu liefern. Bei der Flut an zu verarbeitenden und darzustellenden Informationen bzw. Datensätzen sollten Sie bei der Entscheidung für oder gegen eine Börsensoftware immer auf eine klar strukturierte, übersichtliche Präsentationsform achten.

Zudem ist es wichtig, dass grundsätzlich detaillierte und exakte Angaben zu Umsatz, Gewinn, Cashflow und operativem Gewinn (hier: EBIT) sowie zu Cashflow-Marge und EBIT-Marge enthalten sind.

Von spezifischen Funktionen über Bibliotheken bis hin zu Suchfiltern

Eine gute und effizient nutzbare Börsensoftware zeichnet sich allerdings nicht alleine durch Qualität und Funktionalität aus. Auch die Quantität und Vielfältigkeit machen ein Programm besser. Das heißt im Klartext: je mehr Funktionen und Daten (strukturiert in Datenbänken bzw. Bibliotheken) Sie von einer Börsensoftware zur Verfügung gestellt bekommen, desto besser und vor allem gezielter können Sie eine individuelle Anlagestrategie aufbauen.

Denn es ist - alleine schon auf die Trefferquote bezogen - besser, wenn Sie die vergangene und aktuelle Entwicklung sowie die prognostizierte Entwicklung gleich von mehreren hundert Wertpapieren live verfolgen, als sich beispielsweise mit 20 angezeigten Positionen zu begnügen.

Nicht unterschätzen sollten Sie in diesem Zusammenhang die Bedeutung von Suchfiltern bzw. Filtersystemen. Achten Sie stets darauf, dass die jeweilige Börsensoftware ein Filtersystem bietet, das Ihnen zahlreiche Auswahloptionen ermöglicht. Filter sorgen dafür, dass Sie Aktien gezielt sortieren und akzentuieren können.

Auf diese Weise behalten Sie alle chancenreichen Wertpapiere zu jeder Zeit fest im Blick, und Ihnen entgeht kein lukratives Investment. Außerdem steigern Sie durch die gezielte Betrachtung bestimmter Aktien Ihre Reaktions- und Handlungsschnelligkeit zum Beispiel im Hinblick auf Top-Werte.

Hilfreich ist es dabei, wenn das Programm dem Anwender explizit erklärt, welche Bedeutung jeder einzelne Filter hat. Dies sorgt für zusätzliche Transparenz und schafft optimale Voraussetzungen für einen gezielten Einsatz der Filtermöglichkeiten.

Extrawissen generieren - profitieren Sie von der Macht der Daten

Neben der gezielten Filterung bzw. Suche von Aktien und Attributen weisen professionell ausgestattete Börsenprogramme noch mit einem weiteren besonderen Merkmal auf. Sie haben Zugriff auf gut bestückte Bibliotheken bzw. Datenbänken mit einer extrem hohen Themenvielfalt.

Eine umfangreiche Datenbank bietet Ihnen dank der zur Verfügung gestellten Informationen eine weitere gute Basis, um fundierte Entscheidungen beim Trading treffen zu können. Eine mehrwertige Datenbank bzw. Bibliothek sollte dabei folgende Informationen, Zahlen und Daten zum Abruf bereithalten:

  • Kursdaten, im Optimalfall rückwirkend bis zu rund 30 Jahren.
  • Markt- und Konjunkturdaten, inklusive beispielsweise Informationen über die Industrieproduktion, die Inflation sowie den COT-Report.
  • Börsen- und Unternehmensnachrichten, wichtig sind zum Beispiel Informationen im Hinblick auf Dow Jones.
  • Gewinn- und Dividendenschätzungen.
  • Außerbörsliche Kursdaten, möglich sind zum Beispiel Daten über Rohstoff-Indikationen oder Index-Indikationen.
  • Fundamentaldaten rund um Gewinne, Dividenden, Cashflow und Buchwerte.
  • Adjustierte und Nicht-Adjustierte Endlosfutures, hier sollten beispielsweise DAX, S&P500, Bund und Gold im Fokus stehen.
  • Analysten-Empfehlungen können die Sicherheit beim Traden positiv beeinflussen.

Final Summary - darum ist eine gute Börsensoftware unerlässlich

Zusammenfassend bleibt festzuhalten, dass eine Börsensoftware eigentlich unersetzlich ist. Allerdings ist Software hier nicht gleich Software. Es gibt eklatante Unterschiede zwischen den einzelnen Programmen. Ein gutes Börsenprogramm unterstützt Ihre Trading-Ambitionen mit umfangreichen Analysefunktionen, umfassenden Informationen, Berechnungen und Entwicklungsprognosen. So versetzt Sie eine solche Anwendung in die Lage, fundierte und erfolgversprechende Kaufentscheidungen zu treffen, respektive Wertpapiere zur genau richtigen Zeit abzustoßen.

Sie sind zudem weder von einem Finanzberater noch von einem Börsenmakler abhängig, profitieren aber trotzdem von Expertenmeinungen und marktwirtschaftlichem Expertenwissen. So können Sie mit der Unterstützung von qualitativ hochwertiger Börsensoftware und den zur Verfügung gestellten Daten, Berechnungen und Analysen eigene Zielformulierungen definieren und eine entsprechend zielorientierte Strategie entwickeln. Im Idealfall sollte Ihre Strategie dabei immer auf den mittel- bis langfristigen Erfolg ausgerichtet sein.

Es ist dabei ein Trugschluss, dass Börsenprogramme eher für Einsteiger und unerfahrene Anleger eine ideale Lösung darstellen. Auf einfache Börsenprogramme mag dies zwar durchaus zutreffen, aber Programme mit professionellem Anspruch, einer erweiterten Funktionspalette und vielen informativen Zusatzfeatures stellen auch für erfahrene Trader und Profis eine wertvolle Hilfe dar. Eine gute Börsensoftware hilft auch dieser Art von Anlegern, noch tiefer in die Materie einzutauchen und das eigene Trading auf ein noch höheres Level zu bringen.

Trotzdem: Der gesunde Menschenverstand ist und bleibt wichtig

Aber dennoch können Sie nicht davon ausgehen, dass selbst absolut herausragende Programme ganz automatisch für Sie Gewinne erzielen. Dafür sind die Märkte viel zu dynamisch; es kann im Sekundentakt zu Veränderungen kommen.

Die Zukunft exakt vorhersagen und eventuell sogar den Kurs von Wertpapieren zum eigenen Vorteil beeinflussen - das können auch Premiumprodukte nicht. Deshalb liegt es auch immer an Ihnen, Ihren Vorkenntnissen und Ihrer Lernkurve, wie erfolgreich Sie handeln.

Die Börsensoftware stellt Ihnen dafür alle notwendigen Instrumentarien, Tools und vor allem Informationen zur Verfügung. Daraus müssen Sie dann die richtigen Schlüsse ziehen. Auch wenn das Software-unterstützte Trading das Verlustrisiko deutlich senkt, so bleibt stets ein gewisses Restrisiko bestehen.


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