Aktien kaufen für Anfänger - alles was Sie wissen müssen, um Ihr Geld erfolgreich zu investieren

Aktien kaufen für Anfänger - alles was Sie wissen müssen, um Ihr Geld erfolgreich zu investieren

Beitrag Redaktion     18. August 2022     0


Inhalt:

  1. Aktien kaufen für Anfänger – so gehen Sie richtig dabei vor
  2. Wie kann man Aktien kaufen – Ihre Möglichkeiten im Überblick
  3. In Wertpapiere investieren: Wo soll man Aktien kaufen?
  4. Wann sollte man Aktien kaufen – dies sind die besten Tageszeiten
  5. Wann sollte man Aktien verkaufen – Wirtschaftsindikatoren als wichtige Ausstiegsfaktoren
  6. Aktien kaufen – diese beiden Investments können sich jetzt lohnen
  7. So gestalten Sie den Einstieg erfolgreich und zukunftsorientiert

1. Aktien kaufen für Anfänger – so gehen Sie richtig dabei vor

Immer mehr Menschen legen ihr Geld in Aktien an. Das ist von vorneherein erst einmal eine gute Entscheidung – gerade in Anbetracht von Inflation und Niedrigzinsen. Wenn Sie langfristig und nachhaltig erfolgreich investieren möchten, sollten Sie außerordentlich gut informiert Ihr Investment-Vorhaben angehen. Die folgenden Tipps erleichtern Ihnen den Einstieg in die Aktien-Anlage und helfen dabei, dass Sie das Beste aus Ihrem eingesetzten Kapital herausholen können.

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Aktien kaufen für Anfänger – unsere Tipps für einen erfolgreichen Aktien-Einstieg:

1. Informieren Sie sich umfassend und gründlich

Bevor Sie Aktien kaufen, sollten Sie sich umfassend über den Background informieren. Das stellt eine Grundvoraussetzung für ein erfolgversprechendes Investment in Aktien dar. Ob die aktuellen Quartalszahlen, die Historie, Geschäftsberichte, volkswirtschaftliche Prognosen, Analysen oder Berichte in der Fachpresse – umfassend informieren können Sie sich bei vielen verschiedenen Quellen.

2. Streuen Sie Ihr eingesetztes Kapital

Setzen Sie alles auf eine Karte respektive Aktie, steigt das Verlustrisiko drastisch an. Um dieses Risiko zu minimieren, sollten Sie lieber mehrere unterschiedliche Aktien kaufen. Eine breite Streuung in Ihrem Depot kann die Verluste einer einzelnen Aktie auffangen. Möchten Sie sich nicht selbst um die Auswahl kümmern, sind Aktienfonds als Anlageform empfehlenswert.

3. Investieren Sie immer nur frei verfügbares Geld

Setzen Sie auf keinen Fall Geld für den Kauf von Aktien ein, das Sie für die Deckung der laufenden Kosten benötigen. Das kann zu fatalen finanziellen Folgen führen. Bedenken Sie zudem immer, dass sich der persönliche Lebensstil und die Kosten für den eigenen Lebensunterhalt im Laufe der Zeit verändern können. Daher ist es nicht ratsam, alle Reserven in Aktien zu investieren. Selbst dann nicht, wenn Sie aktuell das zusätzliche Geld nicht benötigen.

4. Denken Sie langfristig und vermeiden Sie kurzfristige Spekulationen

In vielen Filmen und Serien wird oftmals ein völlig falsches Bild von Aktien-Investments vermittelt. Dort geht es meistens um Aktien kaufen, verkaufen, kaufen und wieder verkaufen. Das geht gerade für Privatanleger völlig an der Realität vorbei. Dass der klassische Anleger erst Aktien kauft und nach Wochen oder sogar Tagen direkt wieder abstößt, stellt die Ausnahme dar. Denn das würde eine Marktbeobachtung gewissermaßen rund um die Uhr, ein sehr hohes Risiko und zudem neue Kosten durch die Kauf- und Verkaufsgebühren bedeuten. Besser ist es, Aktien zu kaufen und diese breit und strukturiert anzulegen.

5. Haben Sie Geduld mit Ihrem Investment

Sind Sie auf schnelle Gewinne angewiesen; zum Beispiel, um eine defekte Waschmaschine zügig zu ersetzen? Dann sollten Sie Ihr Geld besser nicht in Aktien anlegen. Denn bei einem Investment am Aktienmarkt benötigen Sie einen längeren Atem, um Ihr Aktienportfolio weitsichtig mit Titeln zu bestücken. Ein geduldiger Aufbau und ein ebenfalls geduldiges Agieren bietet die größten Chancen, Ihr Investment bestmöglich zu gestalten. Zielen Sie dagegen auf den schnellen Euro ab, verleitet Sie das zu risikoreichen Entscheidungen. Das kann Ihr gesamtes Kapital schnell aufzehren.

6. Reagieren Sie nicht vorschnell bei Verlusten

Wenn Sie in die Börse einsteigen und Aktien kaufen, möchten Sie natürlich ein möglichst hohe Rendite erzielen. Durch Kursschwankungen kann es dabei auch einmal zu Verlusten kommen. Das ist völlig normal in diesem Business. Reagieren Sie daher nicht mit panischem Aktionismus. Bereiten Sie sich stattdessen lieber auf Korrekturen vor. Damit Verluste grundsätzlich nicht ausufern, sollten Sie zudem Stop-Loss-Grenzen ziehen. Damit geben Sie eine klare Vorgabe, ab welchem Kurs bzw. Kursverlust eine Aktie abgestoßen werden soll.

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2. Wie kann man Aktien kaufen – Ihre Möglichkeiten im Überblick

Die Inflation ist hoch, die Zinsen im Tal der Tränen und Sparbücher, Tagesgeld- oder Festgeldkonten stellen bereits seit vielen Jahren keine geeignete Option für Vermögensaufbau und Altersvorsorge mehr dar. Wer Anlagewerte sucht, die gute Renditen erzielen können, landet so unweigerlich bei Aktien und den entsprechenden Anlagemöglichkeiten. Denn wenn Sie Aktien kaufen, partizipieren Sie bestenfalls gleich doppelt. Zum einen profitieren Sie von möglichen Kurssteigerungen an der Börse und zum anderen erhalten Sie Rendite in Form von etwaigen Dividenden, da Sie als Aktienbesitzer und damit Aktionär am Jahresgewinn des jeweiligen Unternehmens beteiligt sind.

Ein Depot eröffnen – diese Auswahloptionen stehen zur Verfügung

Aber wie kann man Aktien kaufen? Der erste Schritt zum Aktienkauf ist das Anlegen eines eigenen Wertpapierdepots. Hierbei handelt es sich um ein spezielles Konto zur Abwicklung von Aktienkäufen und -verkäufen. Das heißt konkret: Kaufen Sie Wertpapiere, werden diese in Ihrem Depot eingebucht und verwahrt. Verkaufen Sie Aktien aus Ihrem Depot, werden Sie wieder ausgebucht. Um ein Depot zu eröffnen, können Sie sich zwischen diesen drei Optionen entscheiden:

  • Depot eröffnen bei einer Filialbank: Diese Variante stellt die teuerste Variante dar, ist aber dann besonders empfehlenswert, falls Sie Wert auf eine persönliche Beratung legen.
  • Depot eröffnen bei einer Direktbank: Ist vergleichsweise kostengünstig, bietet aber kaum bis gar keinen Support durch einen persönlichen Ansprechpartner.
  • Depot eröffnen bei einem Online-Broker: Hier sind die Depots in den meisten Fällen komplett kostenlos und die für den Aktienhandel anfallenden Gebühren vergleichsweise niedrig. Wenn Sie Ihre Anlageentscheidungen eigenständig treffen möchten, stellt ein Online-Broker für Sie eine gute Wahl dar.

Das sollten Sie bei der Wahl des passenden Depotanbieters beachten

Ob aber Online-Broker, Filialbank oder Direktbank – es bestehen mitunter deutliche Unterschiede zwischen den einzelnen Depotanbietern im Hinblick auf Kostenstruktur und Leistungsportfolio. Letztlich sollten Sie Ihr Depot bei dem Anbieter eröffnen, der die folgenden Kriterien am besten erfüllt:

  • gar keine oder zumindest geringe Depotkosten
  • möglichst niedrige Orderkosten
  • große Auswahl an Handelsplätzen
  • Direkthandel ist erlaubt
  • auf Fonds werden keine Ausgabeaufschläge erhoben

Wie kann man Aktien kaufen? So gehen Sie dabei konkret vor

Haben Sie Ihr Depot bei einer Bank, können Sie die gewünschten Aktien selbst ordern oder Ihren Bankberater mit dieser Aufgabe betreuen. Als Depotkunde einer Direktbank oder eines Online-Brokers müssen Sie alle Aktien selbst ordern. In der Regel gehen Sie dabei nach dem folgenden Schema vor:

1. Loggen Sie sich in Ihr Online-Depot ein.

2. Rufen Sie die Ordermaske auf.

3. Dort geben Sie die Wertpapierkennnummer (kurz: WKN) des jeweiligen Titels ein. Alle Aktien und Fonds haben eine eigene WKN. Sie finden diese Nummer auf der Website Ihres Depotanbieters. Dort tragen Sie einfach nur den Namen des Unternehmens in ein vorbereitetes Suchfeld ein. Dieses Suchfeld ist mit Bezeichnungen, wie „Handelbare Produkte“ oder „Name/WKN/ISIN“ überschrieben.

4. Anschließend geben Sie in der Ordermaske die Anlagesumme und die gewünschte Stückzahl ein. Um die Stückzahl zu berechnen, teilen Sie das eingesetzte Kapital durch den Preis der Aktie. Wichtig: Berücksichtigen Sie die anfallenden Order- und Transaktionskosten beim Festlegen der Anlagesumme.

5. Wählen Sie dann einen der aufgelisteten Handelsplätze oder Direkthändler aus.

6. Wenn Sie Aktien kaufen, möchten Sie natürlich das Verlustrisiko mindern. Daher sollten Sie zusätzlich einen Mindestpreis respektive einen Höchstpreis eingeben, zu denen Aktien verkauft oder gekauft werden sollen.

7. Schließen Sie als letzten Schritt Ihren Aktienkauf oder Aktienverkauf durch einen Klick auf den entsprechenden Button ab.

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3. In Wertpapiere investieren: Wo soll man Aktien kaufen?

Wer sein Geld gewinnbringend anlegen möchte, benötigt eine renditestarke Anlageform. Das alt-ehrwürdige Sparbuch oder auch das Tages- und Festgeld zählen hier zu den Klassikern. Trotz Zinsen, die seit Jahren immer wieder neue Tiefstand-Rekorde brechen, haben diese klassischen Geldanlagen immer noch einen ausgesprochen guten Ruf. Objektiv betrachtet, lässt sich hier allerdings keine vernünftige Rendite mehr erwirtschaften.

Da gibt es bessere Geldanlagen, wie gerade ein Investment in Aktien. Das sehen auch immer mehr Sparer und Anleger so: Laut Statistiken des Deutschen Aktieninstituts investieren mittlerweile über zwölf Millionen Deutsche ihr Geld in Aktien und Fonds. Eine der am häufigsten gestellten bzw. gehörten Frage lautet dabei: Wo soll man Aktien kaufen? Wir zeigen Ihnen Ihre diesbezüglichen Möglichkeiten im folgenden Beitrag auf.

Ihre wichtigste Entscheidung: Aktien kaufen an der Börse oder im Direkthandel

Der Einstieg in den Aktienkauf und -verkauf gestaltet sich grundsätzlich sehr einfach. Sobald Sie ein eigenes Depot eröffnet haben, können Sie sofort starten und Aktien, Fondsanteile oder zum Beispiel auch die beliebten ETFs kaufen. In der Regel haben Sie dabei die Möglichkeit, zwischen verschiedenen Handelsplätzen zu wählen. Zur Auswahl stehen zum einen die Börsen und zum anderen die Direkthändler. Dies sind die relevantesten Unterschiede:

- Börsenhandel: Fundierte Fachkenntnisse sind zwingend erforderlich

Eine Börse sollten Sie als einen Markt verstehen, auf dem sich Aktienkäufer und -verkäufer einfinden, um Preise zu vereinbaren und die entsprechende Transaktion abzuwickeln. Die Börse und alle involvierten Akteure unterliegen einer strengen Aufsicht der jeweils zuständigen Finanzabteilung. Der Börsenhandel ist mit vergleichsweise hohen Kosten belegt. So fallen nicht nur unterschiedlich hohe Depot- und Ordergebühren an, sondern oftmals auch so bezeichnete Börsenspesen, die an den Handelsplätzen erhoben werden. Der Börsenhandel erfordert fundiertes Fachwissen und bestenfalls eine langjährige Expertise, daher sollten unerfahrene Kleinanleger und vor allem Einsteiger die Finger davon lassen.

- Direkthandel: Leichter Einstieg und einfaches Handeln mit Aktien

Im Gegensatz zum Börsenhandel bietet Ihnen der Direkthandel einen vergleichsweise leichten Einstieg in die Aktien-Anlage. In diesem Fall handeln Sie als Anleger nicht über eine Börse. Stattdessen stellen beim Direkthandel Banken oder Wertpapierhäuser, die Wertpapier sowohl ankaufen, als auch verkaufen, Ihre Handelspartner dar. Der gesamte Orderprozess ist beim Direkthandel leicht und damit auch einsteigerfreundlich aufgebaut. Große Erfahrung und ein fundiertes Fachvokabular benötigen Sie hier nicht. Von der Preisgestaltung gibt es deutliche Unterschiede im Vergleich zum Börsenhandel. Denn die Handelshäuser und Banken dürfen den Preis für eine Aktie selbst festlegen, wobei es von außen keine Regulierung gibt.

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Darum ist der Direkthandel für Privatanleger die bessere Wahl

Wenn Sie Aktien kaufen möchten und dabei keine professionellen Ambitionen haben, sollten Sie sich für eine Handelsmöglichkeit entscheiden, die Ihnen einen leichten Zugang zum Handel mit Wertpapieren bietet. Beim Direkthandel sind Sie hier richtig. Er eignet sich hervorragend für Einsteiger, Laien und alle Anleger ohne spezifische Handelsstrategien, die primär in häufig gehandelte Aktien investieren möchten.

  • Wo soll man Aktien kaufen – diese Vorteile bietet Ihnen der Direkthandel
  • Im Vergleich zur Börse können Sie Aktien häufig günstiger kaufen.
  • Sie haben die Möglichkeit, Sonderkonditionen mit Direkthändlern auszuhandeln.
  • Es werden keine zusätzlichen Börsengebühren erhoben.
  • In der Regel erhalten Sie immer aktuelle Kurse. Dadurch können Sie diese sofort für den Aktienkauf bzw. -verkauf übernehmen.
  • Orders lassen sich ganz einfach in Auftrag geben, wobei alle Transaktionsanfragen auf einmal ausgeführt werden. Dadurch zahlen Sie nicht mehrfach für dieselbe Order. Im Börsenhandel müssen Sie dagegen bei jeder Order immer wieder neu zahlen.


4. Wann sollte man Aktien kaufen – dies sind die besten Tageszeiten

Im Laufe eines Handelstages können Aktienkurse je nach Marktstimmung unterschiedlich stark schwanken. Veröffentlicht ein Unternehmen etwa eine positive Gewinnmitteilung, kann dies den Kurs der Unternehmensaktie deutlich in die Höhe treiben. Negative Nachrichten, wie die Nichtzulassung eines Pharmaerzeugnisses, löst dagegen oftmals sofortige Verkäufe aus. Viele Anleger versuchen dann, die Aktie des entsprechenden Pharmaunternehmens abzustoßen, um eigene Verluste zu vermeiden oder zumindest zu begrenzen.

Je tiefer der Aktienkurs fällt, desto mehr neue Kaufinteressenten beobachten die Aktie. Lohnt sich jetzt ein Einstieg? Das ist nicht pauschal zu beantworten, aber Sie können sich an einigen prägnanten Merkmalen orientieren, wann die besten Tageszeiten für den Aktienkauf oder auch -verkauf gekommen sind. Diese Merkmale lassen sich den einzelnen Phasen eines Börsentags zuordnen.

1. Phase: Der Handelstag wird eröffnet

Bei den meisten Wertpapierbörsen startet der Handel um neun Uhr vormittags. Erfahrungsgemäß zeigen die Aktienkurse direkt nach Eröffnung oftmals regelrecht dramatische Ausschläge. Stark beeinflusst werden die Kurse hierbei von den Schlagzeilen vor der Eröffnung des Handelstages und von der Abwicklung der nachbörslichen Geschäfte. Wenn Sie in der ersten Phase eines Börsentags Aktien kaufen oder verkaufen, können Sie daher immer mit überdurchschnittlich hohen Kursgewinnen, aber im umgekehrten Fall auch mit erheblichen Kursverlusten rechnen.

Für professionelle Händlern stellt die Börseneröffnung die lukrativste Zeit des ganzen Handelstages dar. Sie bezeichnen diese Phase auch als „dummes Geld“. Denn gerade unerfahrene Anleger kaufen und verkaufen genau jetzt Aktien, da sie zum Beispiel durch eine bombastische Schlagzeile in den Acht-Uhr-Nachrichten zum Beispiel über massive Probleme in einem bestimmten Unternehmen auf- bzw. verschreckt wurden. Profis wissen, dass sich die Kurse dennoch in der Regel spätestens zur Mittagszeit wieder stabilisieren werden. Das nutzen sie auch und betreiben gerade in den ersten Minuten und Stunden nach Handelsbeginn verstärkt Transaktionen. Wenn auch Sie von den Kursschwankungen in der ersten Phase des Börsentags profitieren möchten, sollten Sie bis elf Uhr Ihre Geschäfte tätigen.

2. Phase: Die Nachmittagsstunden im Fokus

Jetzt herrscht nach dem morgendlichen Kurs-Chaos erst einmal Ruhe. Große Gewinnpotenziale lassen sich in dieser Phase nur selten identifizieren. Auch besonders gute oder schlechte Nachrichten nehmen jetzt kaum Einfluss auf die Aktivitäten an der Börse. Volatilität ist kaum noch zu beobachten, zumal kursbewegende Informationen zwischen elf und 14 Uhr ohnehin meistens Mangelware sind. Das alles spiegelt sich auch in einem vergleichsweise geringen Handelsvolumen wider.

Für Anleger mit einer langfristigen Strategie hat diese Phase allerdings ihren Reiz. Sie können jetzt Aktien zu einem Preis kaufen, der das Potenzial realistischer abbildet als in den Morgenstunden. Außerdem haben Sie jetzt mehr Zeit zum sorgfältigen Abschätzen und Überlegen, welche Aktien Sie in Ihrem Portfolio aufnehmen möchten. Denn eine rasante Kursrallye, die schnelle Entscheidungen und ein schnelles Handeln erforderlich macht, ist im Gegensatz zur Eröffnungsphase nicht zu erwarten.

3. Phase: Zum Börsenschluss herrscht wieder reges Treiben

Ebenso wie bei der Eröffnung steigen im Schlussszenario die potenziellen Gewinnchancen und damit auch die Verlustrisiken wieder erheblich an. Gerade zwischen 15 und 16 Uhr kommt es dabei zu heftigen Kursbewegungen und eine Menge Handelsvolumen. Jetzt sind wieder viele Profi-Händler aktiv, die dabei zusätzlich von panischen und unüberlegten bzw. vorschnellen Verkäufen unerfahrener Anleger profitieren. Auf diesen Zug können Sie jetzt aufspringen. Aber Vorsicht: Wo hohe Gewinnchancen bestehen, gibt es auch immer ein großes Verlustrisiko.

5. Wann sollte man Aktien verkaufen – Wirtschaftsindikatoren als wichtige Ausstiegsfaktoren

Wann ist der richtige Zeitpunkt gekommen, um Aktien zu kaufen oder zu verkaufen? Wenn Sie in Aktien investieren möchten, werden Sie früher oder später immer mit dieser Frage konfrontiert. In einem früheren Artikel (Link einfügen "Wann sollte man Aktien kaufen - dies sind die besten Tageszeiten") haben wir Ihnen bereits die besten Tages- und Uhrzeiten für Transaktionen an der Börse vorgestellt. Es spielen aber natürlich nicht nur diese Faktoren eine wichtige Rolle im Hinblick auf den richtigen Zeitpunkt für den Aktienkauf oder -verkauf. Ebenso wesentlich sind in diesem Zusammenhang verschiedene Wirtschaftsindikatoren, von denen sich Kursentwicklungen ableiten und prognostizieren lassen.

Dies sind die wichtigsten makroökonomischen Indikatoren für den perfekten Ausstiegszeitpunkt:

  • die BIP-Wachstumsraten
  • die Inflationsrate
  • die Ölpreisentwicklung
  • die EZB-Zinsentwicklung
  • die Einzelhandelsverkäufe
  • der Verbraucherpreisindex in der Euro-Zone
  • die Handelsbilanz
  • die Arbeitslosenquote
  • die Renditenstruktur
  • die Stärke und Stabilität der Währung

Welche Bedeutung haben die makroökonomischen Indikatoren?

Bei makroökonomische Indikatoren handelt es sich um Datenauslesungen oder Statistiken, die alle relevanten wirtschaftlichen Gegebenheiten von Sektoren, Regionen oder ganzen Ländern widerspiegeln. Anhand der Daten und Zahlen können Analysten den zukünftigen Zustand der Finanz- und Aktienmärkte und der Wirtschaft besser abschätzen respektive prognostizieren. Unterscheiden müssen Sie dabei zwischen Frühindikatoren und nachlaufenden Indikatoren. Beide Arten von Indikatoren haben einen unterschiedlichen Einfluss auf die Wirtschaft und damit auch auf die Bedeutung.

Sie müssen zwischen Frühindikatoren und nachlaufende Indikatoren unterscheiden

Frühindikatoren zeigen die Richtung an, in die sich die Wirtschaft eines Landes möglicherweise entwickeln wird. Hierzu zählen unter anderem die Renditenstrukturkurven und Zinssätze. Frühindikatoren sind daher enorm wichtig, wenn es um die Implementierung von Strategien geht. Demgegenüber beziehen sich nachlaufende Indikatoren auf die historischen Leistungen von Ländern und Wirtschaftsgebieten. Erst wenn sich entsprechende Trends bestätigen oder verfestigen, verändern sich auch die Indikatoren. Dadurch sind die nachlaufenden Indikatoren immer dann besonders wichtig, wenn es darum geht, bereits eingesetzte Trends zu bestätigen. Typische Beispiele für nachlaufende Indikatoren sind das Bruttosozialprodukt (BIP), die Beschäftigungszahlen oder auch die Inflationsrate.

Volatilität auf den Märkten als guter Zeitpunkt für den Verkauf von Aktien

Gerade für Trader mit kurzfristigen Strategien sind die makroökonomische Indikatoren essenziell, da sie einen erheblichen Einfluss auf die Bewegungen an den einzelnen Märkten ausüben. Nicht umsonst werden in Fundamentalanalysen fast immer makroökonomische Indikatoren einbezogen. Für sich allein genommen, ist die Verlässlichkeit dieser Indikatoren nur schwer einzuschätzen. Aber sie sorgen für einen Nebeneffekt, der gerade für den passenden Ausstiegszeitpunkt erhebliche Auswirkungen haben kann.

Denn die Indikatoren beeinflussen nachhaltig das Verhalten der meisten Trader und Anleger. So kann es aufgrund von Verschiebungen innerhalb der Indikatorenpalette dazu kommen, dass viele Marktakteure neue Positionen eröffnen und im eigenen Depot vorhandene Titel abstoßen. Diese Vorgänge reichen erfahrungsgemäß aus, um auf den Märkten für Volatilität zu sorgen. Dadurch ergeben sich dann wirklich lukrative Chancen, Aktien mit Gewinn zu verkaufen.

Wann sollte man Aktien verkaufen – der Glücksfaktor spielt immer eine dominante Rolle

Behalten Sie daher immer die Prognosen der Analysten gerade vor den Veröffentlichungen offizieller Zahlen und Daten im Blick. Je mehr Prognosen und tatsächliche Entwicklungen voneinander abweichen, desto mehr Volatilität können Sie auf den Aktien- und Kapitalmärkten erwarten. Dies liegt daran, dass dann viele Positionen nachträglich angepasst werden. Und zwar so weit, bis die Anpassungen die tatsächlichen Zahlen widerspiegeln. Wenn Sie als Anleger hier aufmerksam agieren, können sich viele Chancen für einen renditeträchtigen Ausstieg ergeben. Aber dazu gehört natürlich auch immer etwas Glück. Wer dabei zu lange auf den perfekten Zeitpunkt zum Ausstieg wartet, hat ihn oftmals schon verpasst. Mithilfe der ökonomischen Indikatoren können Sie sich diesem aber zumindest entscheidend annähern.

6. Aktien kaufen – diese beiden Investments können sich jetzt lohnen

Mega-Inflation, Energiepreis-Schock, Krieg in Europa und Corona als Dauerthema – viele Anleger und Sparer flüchten sich diesen unruhigen Zeiten in Edelmetalle. Gerade Gold gilt seither als sicherer Hafen. Aber ist das wirklich eine gute Entscheidung? Aus historischer Perspektive überzeugt die Assetklasse Aktien auf jeden Fall mit einer deutlich besseren Rendite als Anleihen, Rohstoffe und auch Edelmetalle. Wenn Sie jetzt Aktien kaufen, sollten Sie sich auf unterbewertete Unternehmen fokussieren. Hier warten fast im verborgenen Chancen auf überdurchschnittliche Gewinne.

Unterbewertete Aktien kaufen – spannende Titel mit viel Potenzial für die Zukunft

Weit über 40.000 Unternehmen sind weltweit an den Börsen gelistet. Damit ist die Auswahl an Wertpapieren bzw. an Aktien enorm. Als Anleger haben Sie hier nicht nur die Qual der Wahl, sondern müssen gleichzeitig immer wieder mit Turbulenzen an Börsen und Märkten aufgrund der schwierigen Weltlage rechnen. Es ergeben sich aber auch neue, richtig spannende Chancen. Denn viele Unternehmen weisen momentan einen weitaus höheren intrinsischen Wert auf, als der Aktienkurs eigentlich aussagt. Die folgenden beiden Titel deutscher Unternehmen mit viel Zukunftspotenzial sollten Sie daher auf dem Schirm haben, wenn Sie Aktien kaufen möchten.

1. Fresenius Aktien kaufen

Diese Gesundheitsaktie aus Deutschland besitzt viel Turnaround-Potenzial. Fresenius gilt nach wie vor im Gesundheitsbereich als ein Marktführer, obwohl der Aktienkurs in den vergangenen Jahren um rund 50 Prozent gefallen ist. Momentan wird die Aktie mit einem KGV von 19 bewertet. Aber: Die langfristige Perspektive des Unternehmens ist dennoch intakt. Eine stark alternde Bevölkerung, technologische Innovationen im Gesundheitsbereich und steigender Wohlstand – diese Entwicklungen spielen Fresenius in die Karten.

AktienkaufenfuerAnfaenger Fresenius

Zudem investiert das Unternehmen verstärkt in Schwellenländer, bei denen in den nächsten Jahrzehnten die medizinische Versorgung ausgebaut werden soll. Allerdings müssen Sie geduldig bleiben. Es kann lange dauern, bis sich der Kurs in höhere Gefilde vorwagt. Diese Wartezeit wird Ihnen aber lukrativ versüßt. Zuletzt gab es 2,5 Prozent. Da die Dividendenpolitik auf eine Ausschüttungsquote von rund 20 bis insgesamt 25 Prozent abzielt, ist auch hier noch reichlich Steigerungspotenzial vorhanden.

2. Kion Aktien kaufen

Der aktuelle Aktienkurs gibt keinen Anlass zur Freude. Innerhalb eines Halbjahrs sackte er um über ein Drittel ein. Schuld daran sind nicht zuletzt Probleme in der Lieferkette und die Folgen des Ukraine-Konflikts. Anleger bekommen die Aktie des deutschen Industrieunternehmens daher auch aktuell mit einem PEG-Ratio von 0,77 und einem KUV von 0,7. Der KGV liegt bei etwa 11. Schauen Sie aber einmal genau hinter die Kulissen, wird schnell deutlich, dass die operative Entwicklung und die Wachstumsaussichten mehr als positiv stimmen. Das in der Logistik tätige Unternehmen ist ein führender Anbieter von Flurförderzeuge und der Intralogistik.

AktienkaufenfuerAnfaenger Kion

Zudem setzt das Unternehmen auf Digitalisierung und Automatisierung. Hier wird das Unternehmen zum einen durch den stetig steigenden Logistikbedarf und zum anderen durch die selbst bereitgestellten Lösungen sowie den entsprechenden Wartungsverträgen in Zukunft regelmäßig einen hohen Cashflow generieren. Alle Kennzahlen deuten hier auf eine klare Unterbewertung der Aktie hin, denn die langfristige Entwicklung ist intakt. Die Korrekturen durch den Ukraine-Krieg und durch Corona bieten Ihnen hier eine vielversprechende Chance, um potenzialstarke Aktien kaufen zu können.

7. So gestalten Sie den Einstieg erfolgreich und zukunftsorientiert

An dem Thema Aktienkauf führt kein Weg mehr vorbei, wenn es um Sparen, Vermögensaufbau oder Altersvorsorge geht.

Das Interesse steigt stetig, aber immer noch scheuen viele Deutsche den Einstieg. Der Grund hierfür: Sie sehen das Investieren in Aktien nicht als sichere Geldanlage, sondern eher als unsichere Spekulation an. Das stimmt so aber nicht.

Wenn Sie als Einsteiger die typischen Anfängerfehler vermeiden und sich an einige bewährte Vorgehensweisen halten, ist ein Aktien-Investment sinnvoll. Auch Anfänger können daher erfolgreich in Aktien investieren. Es kommt dabei immer auf die richtigen Entscheidungen an. Das beginnt schon bei der Auswahl des zu Ihrem Vorhaben passenden Depot-Anbieters.

Depot eröffnen: Zwischen diesen drei Möglichkeiten können Sie sich entscheiden

Um als Anfänger ein Aktiendepot zu eröffnen, stehen Ihnen mehrere Möglichkeiten zur Verfügung. Am einfachsten ist es, das Depot direkt bei Ihrer Haus- bzw. Filialbank anzulegen. Dort können Sie über Ihren Bankberater das Wertpapierdepot direkt und ohne großen Aufwand eröffnen lassen, sofern Sie bereits Kunde bei der Bank sind und diese Ihre Daten vorliegen hat. Meistens haben die Berater zusätzlich ein paar Aktientipps für Einsteiger parat. Das kann Sie bei den ersten Gehversuchen auf dem Aktienmarkt unterstützen.

Direkt vor Ort oder via Online-Antrag ein Wertpapierdepot eröffnen

Alternativ können Sie Ihr Depot auch bei einer Direktbank Ihrer Wahl eröffnen. Persönlicher Kontakt ist hierfür nicht erforderlich. Stattdessen reicht ein Online-Antrag. Auch hier gilt: Sind Sie bereits Kunde bei der jeweiligen Direktbank, minimiert sich der bürokratische Aufwand. Im Gegensatz zu Filialbanken respektive Ihrer Hausbank müssen Sie bei Direktbanken auf umfassende Beratungen und individuellen Tipps von einem persönlichen Ansprechpartner weitestgehend verzichten.

Online-Broker bieten Ihnen in den meisten Fällen günstigere Konditionen

Die dritte Möglichkeit stellen die so bezeichneten Online-Broker dar. In manchen Fällen wird diese Variante von den Banken selbst angeboten. Ansonsten handelt es sich hierbei um Anbieter, die mit einer Bank zusammenarbeiten. Online-Broker weisen dabei einen entscheidenden Vorteil auf: Sie können Ihr Wertpapierdepot ganz bequem und rund um die Uhr von Zuhause aus eröffnen sowie auch führen. Da Sie hier keinen Extra-Termin benötigen, sparen Sie enorm Zeit, sodass Sie mit dem Aktienkauf schnell beginnen können.

Allerdings müssen Sie sich nach der Beantragung erst noch über Video- oder PostIdent identifizieren. Es kann in diesem Fall also durch auch bis zu zwei Wochen dauern, bis Ihr Depot eingerichtet und einsatzbereit ist für Ihre ersten Aktienkäufe. Entscheiden Sie sich für ein Aktien- bzw. Wertpapierdepot bei einem Onlinebroker, profitieren Sie zudem vielfach von kostenlosen Depots, für die der Anbieter keine Verwaltungsgebühren erhebt. In der Regel erhalten Sie in Vergleich zu Filial- und Direktbanken auch günstigere Ordergebühren.

Filial- und Direktbank oder Online-Broker: Vor- und Nachteile sorgfältig abwägen

Gerade als Anfänger kommt der Wahl des passenden Depotanbieters eine hohe Bedeutung zu. Hier gilt es, die einzelnen Vor- und Nachteile gegenüberzustellen. Möchten Sie online und unabhängig von Standort und Zeit Aktien kaufen bzw. verkaufen, stellen die Online-Broker die passende Lösung dar. Dafür müssen Sie dann allerdings in Kauf nehmen, dass Sie keine persönliche Beratung in Anspruch nehmen können. Dies betrifft nicht nur das Depot an sich, sondern auch Ihre Vorgehensweise beim Aufbau Ihres Portfolios. Sie sind hier in jeder Hinsicht auf sich alleine gestellt.

Für Anfänger kann eine kompetente Beratung essenziell sein

Sind der Aktienmarkt, die Einschätzung von Potenzialen, die Mechanismen und die Abwicklung von entsprechenden Transaktionen noch absolutes Neuland für Sie, kann sich die fehlende Beratung schnell negativ auswirken. Treffen Sie dann beim Aktienkauf falsche Entscheidungen, verlieren Sie unter Umständen sehr schnell sehr viel Geld. Sie haben natürlich alternativ die Möglichkeit, einen unabhängigen Honorarberater zu kontaktieren. Dieser unterstützt Sie bei der Wahl, Planung und Umsetzung Ihrer persönlichen Anlagestrategie.

Vertrauen Sie nicht blind den Anlagetipps von angeblichen Experten im Internet

Das hat allerdings seinen Preis: Die Kosten für die Beratung machen oftmals Ihre finanziellen Vorteile, die Sie durch ein kostenloses Depot und vergleichsweise niedrige Ordergebühren erhalten, sofort wieder zunichte. Viele Anfänger, die vorwiegend auf niedrige Kosten erpicht sind, besorgen sich Ihre Informationen und Inspiration ebenfalls kostenfrei aus dem Internet. Das kann aber gerade für Anfänger mächtig ins Auge gehen.

Denn wenn Sie dabei den falschen Informationen vertrauen, erleiden Sie und Ihre Ambitionen möglicherweise bereits frühzeitig finanziellen Schiffbruch. Viele der im Internet kursierenden Anlagetipps von angeblich objektiven Experten zielen schlichtweg darauf ab, die eigenen Produkte zu bewerben und zu verkaufen. Gerade unerfahrene Anfänger werden gerne durch solche Tipps und die Aussicht auf mitunter unrealistisch hohe Renditen angelockt.

Für Einsteiger: Das sind die am besten bewertete Depots bzw. Online-Broker in Deutschland

Seit sich das Anlegen in Aktien zu einem echten Trend in Deutschland entwickelt hat und jeden Tag viele Anfänger in den Aktienmarkt einsteigen, bieten immer mehr Online-Broker ihre Dienste an. Im Hinblick auf Leistungen und Konditionen gibt es hierbei mitunter gewaltige Unterschiede. Gerade Einsteiger und unerfahrene Anfänger sollten hier eine stets sorgfältige Auswahl treffen. Wir haben für Sie eine Liste der Online-Broker respektive Depotanbieter zusammengestellt, die hierzulande mit ihren Angeboten und Leistungen auch für Anfänger eine interessante Einstiegslösung darstellen. Welche unterschiedliche Ausrichtungen und Performance-Schwerpunkte die Online-Broker und Depotanbieter im Hinblick auf Einsteiger und Anfänger beim Aktienkauf bieten, haben wir für Sie in Listenform zusammengestellt.

Aktien kaufen für Anfänger – welche Online-Broker bieten eine Top-Performance?

1. eToro: Bietet optimale Voraussetzungen für Anfänger und Einsteiger

Beim Online-Broker eToro werden keine Depotgebühren und auch keine Orderkosten auf Aktien erhoben. Der Anbieter stellt Ihnen zudem eine einfach zu bedienende, kostenlose App für das Smartphone zur Verfügung. Außerdem gibt es ein ebenfalls kostenloses Demokonto, mit dem Anfänger erst einmal sicher üben können. Fast zwölf Millionen Nutzer (Stand August 2022) haben sich mittlerweile auf eToro registriert. Ihnen stehen über 3.000 handelbare Vermögenswerte zur Verfügung.

2. Scalable Capital: Anfänger profitieren von den sehr günstigen Konditionen

Der Online-Broker bietet insgesamt drei unterschiedliche Konto-Modelle. Mit der Variante Free Broker besteht ein sehr gutes Angebot für Einsteiger und unerfahrene Anleger. Depotgebühren fallen bei diesem Modell nicht an. Die Order-Gebühren belaufen sich auf 0,99 Euro. Auch Sparer sind dank der mehr als 1.300 kostenlosen ETF-Sparplänen hier sehr gut aufgehoben. Sparpläne gibt es bereits ab einem Euro, wobei der jeweils erste Sparplan immer komplett kostenfrei ist. Für Experten und Viel-Trader stehen demgegenüber die Varianten Prime Broker und Prime Broker flex zur Verfügung. In diesem Fall werden zwar Depotgebühren fällig, dafür müssen Sie bei Transaktionen allerdings keine Ordergebühren zahlen. Scalable Capital erhielt in den ersten acht Monaten 2022 die höchsten Bewertungen aller Online-Broker.

3. Finanzen.net Zero: Bietet gerade Anfängern sehr kostengünstige Konditionen

Wer als Anfänger Aktien kaufen möchte und sich für den Online-Broker Finanzen.net Zero entscheidet, profitiert von besonders kostengünstigen Konditionen: Sie müssen weder Depot- noch Ordergebühren bezahlen. Zudem gibt es kein Mindestordervolumen. Alternativ stehen auch knapp 500 gebührenfreie ETF Sparpläne zur Verfügung. Ein Einstieg ist ab einer monatlichen Sparrate von 25 Euro pro Monat möglich. Insgesamt können Sie zwischen 300.000 Finanzprodukte auswählen.

4. Flatex: Die modern gestaltete Depot- und Trading App als besonderes Markenzeichen

Mehr als 230.000 Anleger haben ein Depot bei der Flatex-Gruppe, die damit zu den größten Online-Depotanbietern und Online-Brokern in Deutschland zählt. Die Gebühren für die Depotführung betragen 0,1 Prozent pro Jahr und für den börslichen Handel in Deutschland werden Ordergebühren von 5,90 Euro fällig. Für Anfänger bzw. Einsteiger gestaltet sich das Kaufen und Verkaufen von Aktien und anderen Finanzprodukten sehr übersichtlich und einfach. Zum Einsatz kommt hier eine modern gestaltete App, die Ihnen bei der Auswahl von Aktien und Co. sowie bei der Abwicklung der jeweiligen Transaktionen mehrwertige Unterstützung bietet. Neben den handelbaren Finanzprodukten rund um Aktien können Sie auch in ETF Sparpläne investieren. Etwa 250 kostenlose Sparpläne stehen zur Verfügung. Bei den nicht kostenlosen Varianten verlangt Flatex aktuell 1,50 Euro je ETF Sparplan.

5. Smartbroker: Je mehr Sie investieren, desto günstiger ist die Kostenstruktur

Bei Smartbroker handelt es sich um einen Online-Broker, der zu der Finanzcommunity wallstreet: online capital gehört. Das Leistungsportfolio wird im Allgemeinen sehr gut bewertet und Anfängern für den Aktienkauf bzw. -verkauf ausdrücklich empfohlen. Gebühren für das Depot werden dabei von Smartbroker nicht erhoben. Wenn Sie zudem das spezifische Kostenmodell flat-fee nutzen, zahlen Sie – immer abhängig vom jeweiligen Volumen der Transaktion - maximal vier Euro Ordergebühr. Übersteigt die Ordergrüße den Betrag von 500 Euro, müssen Sie überhaupt keine Ordergebühren bezahlen. Ebenfalls gerade für Einsteiger attraktiv sind die fast 200 kostenlosen Ausführungen von ETF-Sparplänen.

6. justTRADE: Für Anfänger und Einsteiger ist das hohe Mindestordervolumen hinderlich

Der auf lediglich zwei Handelsplätze fokussierte Wertpapierhandel bei justTRADE ist vollständig kostenlos. Das bedeutet: Es gibt keine Depotgebühren, keine Gebühren für eine beauftragte Order und auch keine Fremdkostenpauschale. Das sorgt für eine sehr schlanke Kostenstruktur, von der sowohl Einsteiger bzw. Anfänger als auch fortgeschrittene Anleger und Trader mit Expertenwissen im Hinblick auf den Aktienkauf und -verkauf nachhaltig profitieren. Hierbei müssen Sie allerdings ein Mindestordervolumen beachten, wenn Sie Aktien oder andere Wertpapiere kaufen möchten. Aktuell liegt dies bei 500 Euro. Für viele Anfänger mit einem überschaubaren Budget stellt dies einen echten Wermutstropfen dar. Dafür aber gibt es neben dem kostenfreien Aktien- bzw. Wertpapierhandel noch einige weitere Vorteile, die charakteristisch für die nutzerfreundliche Ausrichtung von justTRADE sind. So haben Sie zusätzlich Zugriff auf mehr als 1.000 kostenlose ETFs, partizipieren von der kostenlosen Depotführung bei der etablierten Sutor Bank (Legitimation erfolgt jeweils per Video Chat) und haben vielfältige Möglichkeiten im Bereich des Digitalwährungshandels.

7. ING Direkt-Depot: Der Fokus liegt hauptsächlich auf jungen und modernen Anlegern

Aktien kaufen für Anfänger ist mit dem ING Direkt-Depot ganz ohne Depotgebühren möglich. Als Ordergebühren für den Kauf von Aktien müssen Sie allerdings 4,90 Euro zuzüglich 0,25 Prozent des jeweiligen Kurswerts je Order einkalkulieren. Interessant für Einsteiger in den Aktienhandel und die Aktienanlage wird das ING Direkt-Depot insbesondere durch die kostenlos zur Verfügung gestellte Banking-App, die auf verschiedenen Plattformen und in Foren immer top bewertet wird. Dementsprechend beliebt ist der Online-Broker daher gerade auch bei den verstärkt mobil agierenden Kundinnen und Kunden. Zudem ist das Angebotsportfolio ideal geeignet für ETF-Sparer. Sie können sich diesbezüglich zwischen rund 800 ETFs entscheiden. Entsprechende Aktien- und Fondssparpläne sind bereits ab einem Euro abschließbar. Die Ausführung der Sparpläne ist dabei unabhängig vom monatlichen Sparbetrag grundsätzlich kostenlos.

8. Consorsbank: Nur für Einsteiger mit europaweiter Intention wirklich interessant

Sie möchten anfangen, Aktien in verschiedenen europäischen Ländern zu handeln? Dann stellt die Consorsbank eine sehr gute Lösung dar, um ein Depot anzulegen und Aktien zu kaufen respektive wieder zu verkaufen. Der besondere europäische Bezug des Online-Brokers spiegelt sich vor allem in der Gebührenstruktur wider. So kosten Orders zum Beispiel in Luxemburg, in Frankreich und in Spanien genau so viel wie in Deutschland. Die minimale Ordergebühr beträgt 3,95, kann sich aber je nach Ordervolumen bis auf eine maximale Ordergebühr von 69, 95 Euro verteuern. Ein wenig unterrepräsentiert sind dabei die ETF-Sparmöglichkeiten. Insgesamt haben Sie hierbei die Wahl zwischen 270 kostenlosen Sparplänen. Da gibt es bessere Alternativen.

9. Comdirect: Einsteiger profitieren insbesondere vom extrem hohen Servicecharakter

Die Comdirect Bank AG zählt zu den in Deutschland führenden Direktbanken für Anleger mit modernen Ansprüchen und Vorstellungen. Bei dem Online-Broker handelt es sich dabei um die Tochter-Bank der Commerzbank. Comdirect profitiert dabei nachhaltig durch die Kompetenz und Erfahrungen der Mutter-Gesellschaft. So können sich Anfänger und unerfahrene Depotbesitzer dann auch über ein umfangreiches Produktprogramm, einen ausgezeichneten Kundenservice sowie nützliche und anwenderfreundlich gestaltete Analysetools freuen. Die kostenlose Trading-App Funktion des Online-Brokers setzt dabei echte Maßstäbe, an denen auch Trade Republic und andere App-Broker orientieren. Weitere Boni für Anfänger und Einsteiger in ein Aktien-Investment: Die Depotführung ist bei Comdirect in den ersten drei Jahren grundsätzlich absolut kostenlos. Nach Ablauf der drei Jahre ist die Höhe der Gebühren dann explizit an Ihre Aktivität geknüpft. Zudem können Sie das Eröffnen eines Depots mit Girokonto und Kreditkarte kombinieren. Auch im Hinblick auf die Sicherheit überzeugt Comdirect mit einer Einlagensicherung, die über dem gesetzlich vorgeschriebenen Mindeststandard deutlich hinausgeht.

10. Cap Trader: Für Anfänger mit sehr großem Budget eine attraktive Alternative

Dieser Online-Broker stellt als Marke der in Düsseldorf ansässigen Wertpapierhandelsbank für Einsteiger und unerfahrene Rookies nur dann eine ernsthafte Alternative dar, wenn sie über ein sehr hohes Budget verfügen. Aber selbst dann wirkt die Mindesteinlage von 2.000 Euro eher abschreckend. Das führt in der Praxis zu einem kräftigen Siebeffekt, bei dem kleinere Investoren durch das Raster fallen. Cap Trader macht alleine dadurch schon deutlich, dass die Priorität eindeutig auf Viel-Trader und Profis liegt. Dementsprechend hoch ist auch die Absicherung der Einlagen. Sie beläuft sich auf den marktunüblichen Betrag von bis zu 30 Millionen US-Dollar. Eröffnung und das Führen des Depots sind zwar auch bei Cap Trader kostenlos, aber dafür ist bei den Ordergebühren alles möglich zwischen minimal vier Euro und 99 Euro im Maximalfall.

Welche Aktien sollte ein Anfänger vorzugsweise kaufen?

Als Anfänger sollten Sie zu Beginn eher kleinere Beträge in Aktien investieren. Auch mit überschaubaren Investitionen lassen sich Gewinne mit Aktien erzielen. Wichtig ist dabei, dass Sie sich beim Aktienkauf nicht auf den Erwerb von Einzelaktien fokussieren. Das hat zwei Gründe:

  1. Starke Kursverluste können zu massiven Verlusten bis zum Totalverlust führen.
  2. Sie verpassen möglicherweise starke Renditen aus anderen Märkten.

Daher sollten Sie immer in verschiedene Titel und Märkte investieren und dadurch Ihr Portfolio breit streuen. Das verringert das Risiko bei Ihrer Geldanlage in Aktien. Ein solches Vorgehen wird im Börsenjargon als Diversifikation bezeichnet. Insbesondere Neu-Anleger begehen hier oftmals den typischen Anfängerfehler, den eigenen Aktienkauf auf den jeweiligen Heimatmarkt zu beschränken. Der wird in Deutschland vom Aktienindex DAX abgebildet.

Zwar ist die Orientierung an den DAX keinesfalls ein Fehler, aber im Hinblick auf die Diversifikation sollten Sie auch andere Positionen einbeziehen. Hier bieten sich etwa die DAX 30 Werte an. Gelistet sind in diesem Index die an der Frankfurter Börse notierten 30 größten deutschen Unternehmen nach Börsenumsatz und Marktkapitalisierung. Um eine noch größere Streuung zu gewährleisten, sollten Sie zudem auch auf internationalen Märkten aktiv werden. Hier bieten sich zum Beispiel S&P 500 (USA), FTSE 100 (England) oder auch Hang Seng (China) für den Kauf von Aktien an.

Aktien kaufen – die wichtigsten Tipps für Anfänger und Einsteiger

auf Basis der eigenen finanziellen Situation und Ziele eine individuelle Anlagestrategie festlegen

  • überlegtes Investieren nach einem genauen Anlageplan
  • Depot-Anbieter mit den besten Konditionen und bedürfnisgerechten Leistungen auswählen
  • breite Streuung der Aktien im Portfolio (für Anfänger optimal: fünf bis sieben verschiedene Titel)
  • Aktienmarkt genau beobachten und interessante bzw. passende Aktien sorgfältig recherchieren
  • langfristig anlegen und geduldig bleiben
  • die Unternehmenskennzahlen als Grundlage für Kaufentscheidungen von Anfängern
  • für Anfänger empfehlenswert ist zudem der Kauf von Wachstums- oder Value-Aktien
  • bei ersten Verlusten nicht übereilt Aktien verkaufen (typischer Anfängerfehler)
  • Aktien kaufen und verkaufen ohne Emotionen
  • rational bleiben und so wenig aktiv eingreifen wie möglich
  • für risikoscheue Anleger eignen sich besonders Mischfonds und Anleihen

Risikohinweise / Haftungsausschluss

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