Mein Weg an der Börse: Folgen Sie den Besten!

Mein Weg an der Börse: Folgen Sie den Besten!

Urban Jäkle     10. August 2017     6


Nach meinem Physikstudium fing ich im Jahre 1995 an, mein erstes selbst verdientes Geld an der Börse zu investieren. Bald darauf begann ich mit der Entwicklung von Handelssystemen, d.h. der Programmierung von Handelsideen in reproduzierbare Algorithmen.

Ein paar Jahre danach arbeitete ich im Risikomanagement für einen Broker in Bad Homburg und setzte später meine quantitativen Strategien für eine süddeutsche Vermögensverwaltung um.

Im Jahr 2000 hatte ich die Gelegenheit, einige Monate auf dem Parkett der Chicagoer Terminbörse CME zu verbringen.

B  rse CME Chicago

Meine gemachten Erfahrungen und Ideen habe ich in mehreren Artikeln im Magazin TRADERS‘ veröffentlicht.

Im Jahre 2009 ist daraus mein Buch „Trading Systems“ (Harriman House/ London) entstanden, das sich mit der Entwicklung von Handelssystemen für die Futures-Märkte befasst. Alle Ideen in klare und reproduzierbare Regeln zu fassen, war mir ein wichtiges Anliegen.

Während ich aber noch vor einigen Jahren bevorzugt in sehr kurzen Zeitfenstern (sog. "Intraday-Trading") Instrumente mit hohem Hebel Long und Short gehandelt habe, hauptsächlich Futures, bin ich mittlerweile wieder bei Instrumenten mit weniger Risiko und auf deutlich gemächlicheren Zeitebenen gelandet.

Ich bevorzuge heute ertragreiche Strategien, die sich auf Wochen- und Monatsbasis einfach mit Aktien und ETFs umsetzen lassen.

Warum?

Zum einen habe ich durch meine Tests herausgefunden, dass viele mechanischen Handelssysteme auf längeren Zeitebenen (Wochen, Monate, Jahre) besser funktionieren als im Intraday-Bereich, wo viele Bewegungen durch Rauschen und Zufall geprägt sind und es weniger schöne Trends gibt.

Zum anderen hat mich das Lesen zahlreicher Bücher und Papers von anderen Investoren und erfolgreichen Tradern davon überzeugt, dass es gute Alternativen zum kurzfristigen Trading gibt.

Vor allem zwei Bücher fand ich dabei besonders bemerkenswert:

Da ist zuerst das für mich einzigartige Buch "The IVY Portfolio" von Meb Faber zu nennen. In diesem Buch stellt Meb Faber auf beeindruckende Weise dar, wie einfach es ist, die seit den 70er Jahren erfolgreichen Methoden der Universitätsstiftungen Harvard und Yale zu handeln und dabei die gleichen Erträge zu erzielen.

Durch monatliches Umschichten der Basis-Marktgruppen (Aktien, Rohstoffe, Immobilien und Anleihen) gelingt es ihm, mit Hilfe einer Hand voll ETFs die Performance der sog. "Top-Endowments" nachzubilden.

IVY Portfolio

(Das IVY Portfolio: Mit freundlicher Genehmigung: Mebane T.Faber/www.cambriainvestments.com)

Das zweite Buch für die Praxis ist für mich "Stocks on the Move" von Andreas Clenow. Clenow beschreibt dabei sehr detailliert eine Methode zum Nachhandeln.

Eine Momentum-Strategie für die Aktienmärkte, die einen beeindruckende Performance von 1999-2015 trotz zweier Crashphasen abgeliefert hat.

Natürlich gibt es zum Thema Momentum-Strategien für Aktien viele weitere gute Bücher!

Das heraus stechende Merkmal am Buch von Andreas Clenow ist, dass er dem Leser eine Schritt für Schritt Anweisung gibt, wie man seine Strategie am Markt selbst in die Tat umsetzen kann.

Diese und andere Literatur verbunden mit meinen eigenen Untersuchungen ergeben für mich die beiden folgenden Erkenntnisse:

  1. Es bringt mehr, sich mit der Analyse eines grossen Portfolios bestehend aus sehr vielen Wertpapieren zu befassen als nach dem einen funktionierenden System auf einem einzelnen Index oder gar für eine einzelne Aktie zu suchen. Moderne Analysesoftware wie TAI-PAN Börsensoftware macht Dinge umsetzbar, die noch vor einigen Jahren undenkbar waren. Mit den richtigen Werkzeugen und dem nötigen Know-How findet heute jeder zuverlässig aus tausenden Wertpapieren diejenigen, die Erfolg versprechende Kriterien erfüllen.
  2. Der Indikatoren-Zoo der technischen Analyse ist zu 99% überflüssig. Das eine Prozent, das übrig bleibt, besteht aus einigen einfachen Dingen:
  • Der Kurs der Aktie selbst
  • Gleitende Durchschnitte zur Definition von Trends
  • Kurslücken (sog. Gaps) zur Filterung beispielsweise von extremen Ereignissen wie wichtigen Neuigkeiten, z.B. Übernahmen oder auch schlicht von Datenfehlern
  • Die Volatilität zur Anzeige, wie stark der Kurs schwankt, d.h. sich ändert.
  • Widerstände und Unterstützungen sowie Trendlinien als psychologische Marken.

Will man eine Strategie, welche einige dieser Faktoren bereits enthält, noch wesentlich verbessern, so hilft es nicht, weitere technische Indikatoren hinzuzufügen.

Stochastik, MACD, Bollinger-Bänder, Supertrend, Überverkauft, und wie sie alle heissen: Sie sind letztlich nur Ableitungen der eben genannten Basisindikatoren und machen die Lage zwar im Nachhinein in einem Chart oft plausibel, im Moment der Kauf- und Verkaufsentscheidung helfen Sie jedoch meist nur wenig.

Benutzt man dieses eine Prozent der technischen Analyse aber richtig, so gelangt man zu den erfolgreichsten Handelsysteme der letzten Jahrzehnte. Zu Strategien, wie Sie in den beiden obigen Büchern von Faber und Clenow beschrieben sind.

Wie Sie diese Strategien der Profis mit TAI-PAN selbst umsetzen können?

Darum geht es in meinen nächsten Beiträgen dieses Blogs sowie in meinen Webinaren, die bald regelmäßig Donnerstag Abends um 18 Uhr starten.

Falls Sie nicht so lange warten wollen, schauen Sie einfach schon mal dieses kurze 6 Minuten Video an:

Weitere Informationen finden Sie auf meiner Webseite 

www.Urban-Stocks.com

Ihr Urban Jäkle

PS: Fragen zu diesem Beitrag beantworte ich gerne im Rahmen meiner zeitlichen Möglichkeiten. Bitte haben Sie Verständnis, falls ich nicht auf jeden Kommentar eingehen kann oder es mal ein paar Tage dauert.

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6 Kommentare

  • Hallo Herr Jäkle,

    vielen Dank für Ihre Antwort - und nur nebenbei: Nachdem ich die anderen Kommentare hier sah, schien mir, ich habe mich mit "Hallo Urban" ein wenig im Ton vergriffen. Entschuldigung dafür, dachte, das "Was denkst du?" stammte noch von Ihnen...

    Zum Thema:
    Wie gesagt mache ich das nicht in der TaiPan Formelsprache.
    Ich habe in meinem Hauptberuf mit .NET und SQL Server Entwicklung zu tun und lerne fleißig R und Python mit Microsofts neuem ML Server.
    Daher hat mich an TaiPan vor allem die Database Engine interessiert; mein Vorgehen ist also kurz zusammengefasst folgendes:
    1. Abziehen aller TaiPan Daten in eine eigene SQL Server DB
    2. Normalisierung der Daten auf eine einheitliche Währung (EUR / USD)
    3. Berechnung relevanter Indikatoren, die ebenfalls in der DB abgelegt oder besser gecached werden; darunter ATR, Clenow-Momentum mit verschiedenen Zeitspannen, verschiedene SMA, evtl. weitere.
    Diese Berechnungen möchte ich gleichzeitig für alle in TaiPan verfügbaren Aktien, aber auch für eine Auswahl an Aktien-, Geldmarkt- und Bond-ETFs sowie für Xetra-Gold anstellen (Gary Antonacci habe ich auch gelesen ;-)).
    4. Der eigentliche Backtest besteht dann darin, das System in verschiedenen Variationen (hinsichtlich der Marktauswahl und der genauen Handelsregeln) durchzurechnen und verschiedene Kennzahlen (zeitgewichtete Rendite und Risikokennziffern) in eine weitere DB abzulegen.
    4. Wenn ich so mein "bestes" Momentum System beisammen habe, gehe ich damit an den Markt.
    5. Als nächstes möchte ich dann Ansätze zur Trenderkennung ausprobieren, die das "schwarze Börsenhackerbuch" beschreibt (siehe auch http://financial-hacker.com/). Habe den hierzu verwendeten Zorro-Trader schon mal ausprobiert und finde es interessant, diese (mir) neuen quantitativen Ansätze genauer zu untersuchen.

    Im Moment allerdings stehe ich noch bei Schritt 1, da das ganze "Projekt" vor allem nach Feierabend läuft...

    Danke jedenfalls für die guten Anregungen in Text und Video, aber die Lernkurve für die Formelsprache möchte ich mir ehrlich gesagt sparen; alle Fähigkeiten, die ich mit .NET, SQL und ML demonstriere und hinzulerne, kann ich auch außerhalb der Börse monetarisieren, was eine enorme zusätzliche Motivation gibt ;-)

    Vielen Dank und freundliche Grüße

    Christian Kuntz
  • Sorry, natürlich habe ich vergessen, den genialen Herren Antonacci, Faber und Clenow (sowie einigen weiteren ungenannten, die uns unsagbar viel Arbeit erspart haben und deren Denkansätze meinen Horizont um ein vielfaches übertreffen) meinen Dank und meine Hochachtung auszusprechen.
  • Auch von mir herzlichen Dank für das gestrige Webinar. Besondern bemerkenswert finde ich den Urban-Stocks-Indikator, speziell die Normalisierung der Linearen Regression, auch wenn ich aus Zeitgründen und wenig Erfahrung mit der TP-Programmiersprache es noch nicht ganz nachvollziehen konnte. Bisher habe ich die Normalisierung der Lin. Regr. mit folgender Formel (STG = Steigung) umgangen:

    STG: ROC(GD(Close, Perioden, Triangular),1, %)

    Adaptive STG:
    STG(Daten, Perioden) / Vola(Daten, Perioden) * (RSquared(Daten, Perioden) * 100)

    Rangberechnung:
    If(STG > 0 and ROC(STG, Perioden, $) > 0, STG, 0)

    Ich werde mir jetzt erst mal die besprochenen Bücher besorgen und freue mich schon auf's nächste Webinar.
  • Hallo Herr Jäkle,

    vielen Dank für das gelungene webinar vom gestrigen Nachmittag. Vielen dank auch an Herrn Rohmann. Ich handle nunmehr im 5 Jahr einen sehr ähnlichen Ansatz mit vielen ähnlichen oder sogar gleichen Parametern. Gerne gebe ich meine Erfahrungen weiter und bin an einem gewinnbringenden Austausch interessiert. Zunächst zwei Fragen, dann einige Anmerkungen.

    1.Frage: Ich habe Faber nicht gelesen, da ich seit Jahren den Ansatz von Gary Antonacci als ersten Marktfilter einsetze. Antonacci prüft allerdings nur 2 Assetklassen, nämlich Anleihen und Aktien und hier dann auch stocks ex-US und stocks Welt. Es wird in die Anlageklasse investiert, die besser läuft. Eine monatliche Prüfung ist hier ausreichend. Es gibt jedoch umfangreiche Studien und backtests (auch von Antonacci selbst), die nachweisen, dass ein 10 Monatsfilter eine sehr ähnliche (sogar minimal bessere) Rendite bringt. Da dies weniger Arbeit macht, nutze ich diesen, genau wie Sie und Clenow, um zu entscheiden, ob in Aktien investiert werden kann. Hieraus ergibt sich die erste Frage:
    Sie handeln von den fünf Assetklassen stets die führenden drei. Wie gehen Sie vor, wenn eine der sich im Depot befindlichen „Schiffe“ (wie Sie es nennen 😉) „überholt“ wird ? Es kommt ja immer wieder vor, dass sehr starke Aktien im Depot sind, deren Stopp (nach Clenow und Ihnen die 100 Tage Linie) noch lange nicht ausgelöst sind/werden, obwohl die Assetklasse (Schiff) nicht mehr zu den drei stärksten gehört. Oder schichten Sie tatsächlich den kompletten Bestand ganz einfach in „die neue stärkere“ Assetklasse (Schiff) um und verkaufen den kompletten Bestand. Geht das aus dem Faber-Ansatz hervor ?

    Die 2.Frage ergibt sich im Prinzip aus der ersten. Die Assetklasse fällt unter die 10-Monats-Linie, ein Zukauf bzw. Neuaufnahme ist somit verboten. Allerdings „überleben“ 2 Aktien. Drei andere Assetklassen liegen über ihrem GD oder überschreiten diesen irgendwann. Was ist mit dem Restbestand der 2 übrig gebliebenen Werte ? Verbleiben diese, könnten sich hiernach durchaus vier Schiffe im Meer bewegen…

    Clenow hat dieses Problem nicht, da er lediglich schaut, ob der S&P 500 über seinem GD liegt, was dann bedeutet: investieren oder nicht (da er keine unterschiedlichen Assetklassen verwendet). Ich gehe ‚mal davon aus, dass Faber hierzu etwas sagt oder Sie selber ggf. Regeln definiert haben ?
    Im Voraus schon einmal meinen besten Dank.

    Je nach Zeit und Muße kann ich hier im Forum/blog meine eigenen Erfahrungen ganz einfach als Denkanstoß oder zur Diskussion weitergeben. Im webinar kam z.B. die Frage, ob der Ansatz auch mit anderen Indizes bzw. Aktienkörben funktioniert (z.B. Dax, etc.). Ich habe nicht alles bis ins Detail getestet, doch kann ich sagen, dass dies nach meinen Erfahrungen langfristig gesehen z.B. im Dax keine sonderliche Outperformance zum Dax selber) bringt. Die Betrachtung der Filter sollte ausschließlich auf Basis des US-Marktes geschehen, wie bei fast allen Ansätzen ist Europa bzw. Deutschland/Dax viel zu klein für eine aussagekräftige Entscheidungsfindung. Ich will nicht unbedingt sagen „je größer der Aktienkorb, desto besser“ doch 30 Werte des Dax sind ganz einfach zu wenig. Ich habe in TaiPan eigene Aktienuniversen zusammengestellt, die gewissen Qualitätsfiltern unterliegen. Sinn machen aus meiner Sicht Größenordnungen ab 200 bis 300 Werten. Z.B. „Urban-Filter“ über ein Aktienuniversum von H-Dax und Nasdaq100 (Was ich jedoch nicht mache, meine Aktienuniversen sehen anders aus, wobei dies nicht entscheidend ist). Hinweisen möchte ich noch auf das Währungsrisiko, dieses sollte man zumindest im Auge behalten.

    Die ATR-Gewichtung von Clenow nimmt zwar etwas Gesamtvolatilität aus dem Depot, was jedoch (meine Erfahrung/Tests) auch zu Lasten der Performance geht (Logisch, Risikominimierung kostet Geld 😉 Ich steige etwas anders ein (Berücksichtigung von marktbreiten (US !) Daten und vorab zusätzlich bestätigten Signalen. Auch unter der 10 Monatslinie bekomme ich so recht frühzeitig gute Signale, allerdings neige ich dazu in diesen Phasen eher schwache Werte ins Depot zu nehmen (Relative Schwäche). Mehr dazu demnächst einmal.

    Ihr Urban-Filter ist in sofern genial und ein sensationell mächtiges Mittel, weil er -wie Sie bereits auch gestern erwähnt haben- die Werte sehr oft erst nach einem Pullback in die Kaufränge schiebt. Ich gebe Ihnen absolut Recht, dass der ganze „Hokuspokus“ der Chartleserei und Indikatorenmanie zwar interessant ist, aber in der heutigen Zeit kaum noch zu nennenswerter Outperformance führt. Mit diesen und ähnlichen Ansätzen liegt man meilenweit vorne, solange man sich an die Regeln hält.
    Den Drawdown des Original-Clenow-Ansatzes hatten Sie ja genannt. Ich möchte hier keine Zahlen nennen, da sich dies oftmals sehr reißerisch anhört und drücke mich einmal anders aus: Mein -wie gesagt- sehr, sehr ähnlicher Ansatz, allerdings um gewisse Filter ergänzt, lieferte in den vergangenen fünf Jahren ein ungefähres Verhältnis von 3,5 zu 1. Das heißt, die Rendite war ca. 3,5 mal so hoch wie der maximale Drawdown. Ich kann nicht beurteilen, ob dies auf die Marktphasen zurückzuführen ist, gehe allerdings nach heutigen Studien nicht davon aus, denn ich bin -anders als Clenow- auch in Aufwärtsphasen nicht immer im Markt, wodurch mein Risiko ohne Performanceverlust minimiert ist, weil das „edge“ nach Einstieg, die „liegengelassene Performance“ deutlich übertrifft.

    Ganz, ganz herzlichen Dank für Ihre Mühen und die Programmierung in TaiPan, sowie Ihre Informationen. Ich freue mich auf die Beantwortung der Fragen und einen gerne regen Austausch mit Gleichgesinnten hier im Forum.

    Ich wünsche ein schönes Wochenende

    Herzliche Grüße

    Klaus-Peter

  • Hallo Urban,

    hoch interessant; ich habe seine Bücher verschlungen und stehe seit Juni mit Andreas Clenow in Kontakt.

    Kurz darauf habe ich mit TaiPan EOD 17 gekauft und programmiere mir gerade meine Analysewerkezeuge.

    Ich versuche allerdings einen etwas anderen Weg, hole mir die Daten aus der Database Engine in eine eigene Datenbank und möchte darauf rechnen; meine primären Werkzeuge sind also SQL, C# und geplant später R oder Python für Backtests und Auswertungen.

    Jedenfalls wäre ich an einem Austausch sehr interessiert, zum Beispiel gedenke ich, von Andreas' Anlageuniversum, dem S&P 500, abzuweichen und statt dessen verschiedene Kriterien, wie z.B. die Marktliquidität (vulgo ein Umsatzkriterium) zu verwenden, um in meinen Backtests auch in der Vergangenheit realistische Kriterien zu bekommen, ohne mir aufwändig die historischen Indexzusammensetzungen zu beschaffen.

    Wäre an einem Gedanken- und/oder Codeaustausch sehr interessiert und warte gespannt auf Deinen nächsten Beitrag.

    Viele Grüße
    Christian Kuntz
  • Sehr geehrter Herr Kuntz,

    zum Thema "Anlageuniversum". Ein sehr guter Punkt, vielleicht sogar der wichtigste! Ja, ich halte auch nicht so viel davon, immer wieder nur den S&P500 Index herzunehmen, so wie das fast jeder tut. Daher bin ich auch einen anderen Weg gegangen. Die Tendenz geht eh weg von den Indizes, hin zu anderen Universen, z.B. über ETFs definiert.

    Zu Ihrem Beitrag: Es würde mich interessieren, wie Sie das Umsatzkriterium a) definieren und b) in TAI-PAN umsetzen. (Denn zuerst brauchen Sie ja grosse Kataloge, aus denen Sie auswählen können- dafür sind diejenigen, die ich in Anlehnung an die Original Vanguard ETFs angelegt habe, schon sehr praktisch).

    Bemerkung zum Umsatzkriterium, das ich auch einen wichtigen Punkt finde! Evtl. haben Sie gesehen, dass der Urban-Stocks-Filter auch bereits so etwas drin hat, indem er illiquide Werte bestraft?

    Mit freundlichen Grüssen,
    Urban Jäkle

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